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Innovatives Verfahren bringt Zeit-, Kosten- und Sicherheitsvorteile

  • Einsatz und Automatisierung der Wasserhochdrucktechnik – das sind die Kennzeichen eines patentierten Verfahrens, mit dem BUCHEN KraftwerkService jetzt neue Standards in der Zementofenreinigung setzt. Das eigenentwickelte Verfahren zielt auf die am stärksten von Anbackungen betroffenen Zementofenbereiche und ermöglicht deren Reinigung ohne Einstieg in die Anlage. Im Vergleich zu herkömmlichen Arbeitsweisen punktet die Neuerung in jeder Hinsicht. So verkürzt sich zum Beispiel der Reinigungszeitraum je nach Anlagentyp und Reinigungsvoraussetzung um bis zu 80 Prozent. Auf der Kostenseite sind Reduzierungen von bis zu 60 Prozent möglich. Auch die Reinigungsergebnisse profitieren, denn das Verfahren setzt an einer deutlich früheren Phase des Abkühlprozesses an und nutzt noch vorhandene Wärme und Thermik für optimale Abspaltungsprozesse. Da ausschließlich mit Wasserkraft und ohne den Zusatz von Reinigungsmitteln gereinigt wird, ergeben sich zudem Vorteile in Bezug auf Umwelt und Entsorgung. Nicht zuletzt ist die automatisierte, ferngesteuerte Reinigung deutlich sicherer, da potenzielle Risiken einer manuellen Reinigung in der Anlage entfallen.

  • Die automatisierte Zementofenreinigung ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg durch Neuentwicklungen für Fortschritt in der Industriereinigung zu sorgen

Der Reinigungszeitraum je nach Anlagentyp und Reinigungsvoraussetzung verkürzt sich um bis zu 80 Prozent. Auf der Kostenseite sind Reduzierungen von bis zu 60 Prozent möglich.

Patentiertes Verfahren

Innovationen haben bei BUCHEN Tradition. Seit jeher bringt das Unternehmen mit eigenentwickelten Neuerungen die Industrie­reinigung weiter voran. Jüngstes Beispiel ist ein patentiertes Verfahren zur Reinigung von Zementöfen. Eine Innovation, die beispielhaft darstellt, worum es BUCHEN in der Entwicklungs­arbeit geht – nämlich um Kundennutzen, Umweltvorteile und noch mehr Sicherheit.

Wichtige Entfernung von Ablagerungen

  • Wie bei jedem Produktionsvorgang bilden sich auch in Zementöfen mit der Zeit Ablagerungen. Um den vollen Wirkungsgrad des Ofens zu erhalten und reibungslose Produktionsabläufe zu gewährleisten, müssen die Anhaftungen regelmäßig entfernt werden. Üblicherweise erfolgt dies über manuelle Reinigungsprozesse. Die Fachkräfte steigen dazu in die Anlage ein, nachdem der Zementofen so weit abgekühlt ist, dass die Restwärme einen Einstieg zulässt. Die Reinigungsarbeiten an sich dauern mehrere Tage, was in Kombination mit dem Abfahren und anschließenden Anfahren der Anlage einen entsprechend langen Stillstand bedingt. Eine Verkürzung des Projektzeitraums ist für die Anlagenbetreiber von hohem Interesse und somit auch für BUCHEN Anlass genug, eine innovative, zeitsparende Alternative zu entwickeln.

    Anspruch von BUCHEN ist es, mit innovativen Leistungen und zukunftsgerichteter Anwendungstechnik maximalen Kundennutzen zu schaffen.

    Als Spezialist für die Reinigung von Kraftwerken sowie Kessel-Verbrennungs- und Dampferzeugungsanlagen erarbeitete BUCHEN KraftwerkService ein Verfahren, mit dem sich die am stärksten von Anbackungen betroffenen Zementofenbereiche ohne Einstieg in die Anlage reinigen lassen. Der Weg zum Erfolg führte dabei über Automatisierung und die Wasserhochdrucktechnik, eine Kernkom­petenz und das klassische Leistungsfeld der BUCHEN-Gruppe.

In der Praxis bietet das neue Verfahren entscheidende Vorteile. So lässt sich der eigentliche Reinigungsprozess nun aufgrund der Automatisierung erheblich schneller durchführen.

Schneller, besser, sicherer

  • In der Praxis bietet das neue Verfahren entscheidende Vorteile. So lässt sich der eigentliche Reinigungsprozess nun aufgrund der Automatisierung erheblich schneller durchführen. Zusätzlich können die Arbeiten bei sehr viel höheren Temperaturen stattfinden und folglich an einem früheren Zeitpunkt der Abkühlphase anlaufen. Über den Zeitgewinn hinaus fördert das Verfahren zudem die Qualität der Reinigungsergebnisse. Denn BUCHEN KraftwerkService bezieht die noch im Ofen vorhandene Wärme und Thermik gezielt in den Reinigungsablauf mit ein und nutzt sie für eine optimierte Abspaltung der Anhaftungen.

    Über automatisierte Systeme und Verfahren konnte BUCHEN in der Industriereinigung schon mehrfach wesentliche Fortschritte realisieren.

    Bei dem richtungweisenden Verfahren wird ausschließlich mit Wasserhochdruck gearbeitet, ohne Zusatz von Reinigungsmitteln. Somit ergeben sich auch Vorzüge im Hinblick auf Umwelt und Entsorgung. Unter Sicherheitsaspekten überzeugt insbesondere das Arbeiten aus sicherer Entfernung, ein Pluspunkt, der potenzielle Risiken der manuellen Reinigung wirksam ausschließt. Parallel verringert sich der Belastungslevel der Fachkräfte, denn handgeführte Arbeiten mit Wasserhochdruck sind stets in besonderem Maße fordernd.

Einsatz im Tagesgeschäft zeigt Spitzenwerte

Die ersten Einsätze des automatisierten Verfahrens bei Zementwerken unterschiedlichster Art und Größenordnungen sind zwischenzeitlich absolviert. Und zeigen, dass BUCHEN die selbst gesteckten Ziele mühelos erreicht: Je nach Anlagentyp und Reinigungsvoraussetzung konnte BUCHEN KraftwerkService mit der neuen Vorgehensweise Zeitersparnisse von bis zu 80 Prozent erschließen. Auf der Kostenseite reduzierte sich der Aufwand für den Kunden in der Spitze um 60 Prozent. Ein klarer Beleg dafür, dass die Innovationen von BUCHEN ein entscheidender Erfolgsfaktor sind – für die Kunden und für das eigene Unternehmen.

Technik im Detail

Im Mittelpunkt des patentierten Verfahrens steht eine selbstarbeitende Hochdruckanlage, die mit einer leistungsstarken Hochdruckpumpe und einem Tankwaschkopf ausgerüstet ist. Der Tankwaschkopf wird in die Zyklonvorwärmer und Calcinatoren der Zementöfen eingeführt, also jene Anlagenteile, die besonders von Anhaftungen betroffen sind. Der Reinigungsprozess startet mit dem Öffnen des ersten Zugangspunktes. Von außen gesteuert, kann sich der Tankwaschkopf in den Reinigungsbereichen frei bewegen – auch auf engstem Raum. Den benötigten Hochdruckwasserstrahl stellt die Hochdruckpumpe bei einem definierten Verhältnis von Wasserdruck und Fördermenge bereit.

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