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Leckagen effizienter detektieren, priorisieren und digitalisieren

XERVON Instandhaltung bietet neue Optionen in der Leckageüberwachung: Ein Detektionsverfahren über Geräusche im Ultraschallbereich erlaubt es, Austrittsstellen von Druckluft, Stickstoff oder anderen Gasen jetzt noch zuverlässiger und sicherer, vor allem aber sehr schnell und unkompliziert aufzuspüren – mit entsprechender Dokumentation. Im Mittelpunkt steht dabei eine revolutionäre Ultraschallkamera. Ausgestattet mit 128 strategisch positionierten Mikrofonen nimmt sie selbst kleinste Schallwellen wahr und visualisiert sie auf einem Bildschirm. Der Schallpegel erreicht die einzelnen Mikrofone zeitversetzt in Abständen von weniger als einer Millisekunde. Anhand der Differenz ist es möglich, die Geräuschquelle und somit die Leckage punktgenau zu lokalisieren. Die exakte Position der Schadstelle wird auf dem Kamerabild markiert und kann mittels Foto oder Video dokumentiert werden. Bei bekanntem Leitungsdruck werden zusätzlich parallel Daten zur Quantifizierung der Undichtigkeit berechnet.

Leckagen lassen sich auf diese Weise nicht nur bis zu zehnmal schneller ermitteln als mit anderen Verfahren, sondern auch mit deutlich geringerem Aufwand, denn Leckagen an höher gelegenen Bauteilen können ohne Aufstiegshilfen vom Boden aus identifiziert werden.

Durch das neue Leistungsangebot kann XERVON Instandhaltung somit den gesamten Ortungsprozess effizienter gestalten – ein wesentlicher Vorteil in Zeiten, in denen Leckageanalysen immer mehr Bedeutung gewinnen.

  • Ein System, viele Vorteile

    Exakte Kenntnisse zur Leckagerate oder zum Volumenstrom und ein genauer Überblick über mögliche Undichtigkeiten sind für Unternehmen in vielfacher Hinsicht von hohem Wert. An erster Stelle stehen selbstverständlich Sicherheitsaspekte, doch auch das Vermeiden von kostenträchtigen Energieverlusten spielt eine große Rolle. Wesentlich ist die Leckageortung zudem bei Funktionskontrollen nach Arbeiten am Rohrleitungssystem oder in Bezug auf Risikoeinschätzungen der Versicherungspartner. Nicht zu vergessen die zunehmende Relevanz bei Prüfungen durch Behörden und die wachsende Bedeutung im Kontext von Zertifizierungen im Bereich Energiemanagement, bei Nachhaltigkeitsnachweisen oder bei Risiko- und Zuverlässigkeitsanalysen rund um das Thema Asset Management.

  • Aus sicherer Entfernung

    Gute Gründe für Leckageortungen gibt es also viele. Die Umsetzung jedoch ist meistens aufwändig, zumindest dann, wenn herkömmliche Verfahren zum Zuge kommen. Schließlich muss das Leitungssystem bei konventionellen Analysen, wie zum Beispiel beim Einsatz von Richtmikrofonen oder Lecksprays, komplett abgegangen werden, was einige Zeit in Anspruch nimmt. In schwer zugänglichen Industrieanlagen sind darüber hinaus oft zunächst spezielle und kostenintensive Aufstiegshilfen zu erstellen oder gesonderte Zugänge zu schaffen.

    Ganz anders die Suche mit der innovativen Ultraschallkamera. Sie ermöglicht XERVON Instandhaltung Analysen aus der Ferne. Undichte Stellen können über Distanzen von bis zu 30 Metern lokalisiert werden, wodurch sich die Errichtung von Steighilfen erübrigt. In Gefahrenbereichen kommt ein weiterer Pluspunkt hinzu: Die Ortungsteams halten Abstand und arbeiten somit in einem deutlich sichereren Umfeld.

    Beim Einsatz scannt die Kamera nicht nur das im Bildausschnitt erfasste Areal. Zu sehen sind ebenso potenzielle Leckagen außerhalb des Bildes, die farblich gekennzeichnet am Rand des Bildschirms dargestellt werden. Somit wird auch auf außerhalb des direkten Blickwinkels liegende Leckagen aufmerksam gemacht. Eine Vielzahl an Ventilen, Leitungen, Flanschen und mehr lässt sich in einem einzigen Arbeitsschritt überprüfen. Das spart Zeit und steigert zusätzlich die Genauigkeit, denn innerhalb des Bildes oder um den Bildausschnitt herum kann keine Austrittsquelle übersehen werden.

  • Dokumentation mit Zahlen und Fakten

    Völlig neu ist der Einsatz von Ultraschallkameras in der Leckageortung nicht. Mit dem technischen Fortschritt vergrößern sich aber auch hier die Möglichkeiten. Entscheidend für die Genauigkeit der optisch-akustischen Detektoren sind deren technologische Fähigkeiten. So toleriert die von XERVON Instandhaltung genutzte Technik beispielsweise in hohem Maße Umgebungsgeräusche. Dies fördert das selektive Erkennen von Lecks und erlaubt zugleich den Einsatz in Anlagenbereichen mit lautem Lärmpegel.

    Entdeckte Austrittsstellen werden von der Kamera sofort visuell angezeigt. Das Zusammenführen von Bild und Ton erfolgt automatisch. Die bei herkömmlichen Verfahren unumgänglichen subjektiven Einflüsse sind somit ausgeschlossen und ausschließlich faktenbasierte Ergebnisse garantiert. Neben Fotos und Videos liefert die Dokumentation zahlreiche ergänzende Daten, unter anderem zur Größe der einzelnen Leckagen. Gerade bei höheren Leckraten ist die Quantifizierung nach austretenden Litern pro Stunde eine wertvolle Grundlage, um im Hinblick auf Reparaturen Prioritäten zu setzen.

    Sie sind an einer Leckageortung interessiert? Dann schreiben Sie uns. Wir melden uns umgehend bei Ihnen für ein persönliches Beratungsgespräch

  • Erfahrung steigert die Inspektionsqualität

    Neben leistungsstarken Kameras sind bei Ultraschalldetektionen umfassende Erfahrungen entscheidend. XERVON Instandhaltung setzt dementsprechend auch bei diesem Verfahren speziell geschulte Spezialisten ein. Aus ihrer täglichen Praxis verfügen sie über eine breite Erkenntnisbasis, die sich vor allem dann bewährt, wenn es um das Bewerten von Turbulenzen, die Berücksichtigung von Fließprozessen oder das Abgrenzen von Echos geht.

    Nach der Ortung entwickelt und realisiert XERVON Instandhaltung auf Wunsch individuelle Lösungskonzepte, aufsetzend auf der umfangreichen Dokumentation. Emissionen und Energieverluste lassen sich zuverlässig lokalisieren und wirksam somit aus einer Hand reduzieren. Was dies unter wirtschaftlichen Aspekten bedeutet, zeigt das Beispiel Druckluft. Druckluft gehört zu den teuersten Energieformen. Trotzdem kommt es hier häufig zu enormen Verlusten, an denen Leckagen mit einem Anteil von bis zu 50 Prozent beteiligt sind. Schon bei 12 Bar entweichen durch ein Leck von einem Millimeter Durchmesser pro Sekunde rund zwei Liter Luft. Um den Druckverlust auszugleichen, verbrauchen die Kompressoren erheblich mehr Energie – ein Kostenfaktor, der sich leicht vermeiden lässt.

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