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XERVON Wind bietet hochspezialisierte Services für die Windenergiebranche

Ob Politik oder Wirtschaft: Wer neu an den Start geht, dem wird gemeinhin eine Übergangsfrist zugestanden. Erst nach 100 Tagen müssen erste Maßnahmen getroffen und erste Ergebnisse vorzeigbar sein. Bei XERVON Wind ist das anders. Unabhängig vom Recht auf eine Warmlaufphase setzt die XERVON-Tochter seit Tag eins auf Tempo und schafft hierdurch in kurzer Zeit eine Erfolgskette, die sich sehen lassen kann.

Unter der Prämisse „Das eine tun und das andere nicht lassen“ verknüpft XERVON Wind die Marktpositionierung über operative Aufträge von Beginn an mit strategischen Weichenstellungen für zukunftsorientiertes Wachstum. Die darauf ausgerichteten Initiativen sind breit aufgestellt und adressieren alle erfolgsrelevanten Punkte. So gelang es XERVON Wind zum Beispiel in Rekordzeit, ein anspruchsvolles Qualitätsmanagement zu implementieren. Schon Ende 2021, knapp sechs Monate nach Gründung, war das Unternehmen durch zwei der größten Windkraftanlagen-Hersteller zertifiziert.

  • In den vergangenen Monaten absolvierte XERVON Wind verschiedenste Einsätze in Offshore-Windparks, aber auch Projekte im Rahmen von Wartungsverträgen für Windkraftanlagen an Land.

Das onshore wie offshore rasch Fahrt aufnehmende Tagesgeschäft wird von einem kontinuierlichen Ausbau des Mitarbeiterkreises begleitet. Zum Jahresende zählte XERVON Wind 70 Beschäftigte – versierte, hochkompetente Spezialisten, die sich in der engen Branche und angesichts des Fachkräftemangels normalerweise nicht von heute auf morgen finden lassen. Weil das größer werdende Team entsprechenden Platz braucht, wurde parallel ein neuer Standort gesucht und gefunden, der die Expansion auch unter räumlichen Aspekten unterstützt.

Momentan, ein knappes Dreivierteljahr nach dem Marktstart, arbeitet XERVON Wind bereits an einer wesentlichen Erweiterung des Leistungsangebots: Zum Service- und Wartungsspektrum kommt als weiterer Bereich die Anlagenerrichtung hinzu. Um Kunden auch ergänzende Zusatzleistungen aus einer Hand bieten zu können, werden gleichzeitig Kooperationen innerhalb der Unternehmensgruppe vorangetrieben. Charakteristisch ist hier unter anderem die schon im vergangenen Jahr angelaufene Zusammenarbeit mit der REMONDIS-Schwester Rhenus Logistics, die Offshore-Windparks beliefert und Material oder Crews zu den Plattformen bringt.

Auch auf der Auftragsseite hat sich XERVON Wind bestens für 2022 positioniert. Allein im Offshorebereich sind mehrere größere Projekte in der Pipeline, bei denen die Technikerteams über längere Zeiträume vor Ort auf See sein werden. Maik Schlapmann, Geschäftsführer von XERVON Wind: „Jeder Einsatz, onshore wie offshore, wird uns weiter im Markt voranbringen. Denn in den Projekten können wir zeigen, was wir draufhaben, und Anlagenbetreibern beweisen: XERVON Wind ist der richtige Partner.“

Im Gespräch: Der beste Leistungsbeweis sind Taten

Seit Sommer 2021 bietet XERVON Wind hochspezialisierte Services für die Windenergiebranche. Das Leistungsspektrum des neu gegründeten Unternehmens ist anspruchsvoll, sein Markt ein sehr spezieller. Maik Schlapmann und Tobias Wilming, die beiden Geschäftsführer von XERVON Wind, berichten über erste Erfolge, strategische Zukunftsinitiativen und die Verbindungen zwischen Windkraftanlagen und Industrie 4.0.

  • Herr Schlapmann und Herr Wilming, XERVON Wind besteht erst seit einem halben Jahr. Lassen sich nach  diesem kurzen Zeitraum überhaupt schon Erfolge vermelden?

    Maik Schlapmann: Auf jeden Fall. Für uns hieß es von Beginn an volle Kraft voraus. Innerhalb kürzester Zeit waren wir arbeitsfähig und in den Folgemonaten sehr aktiv unterwegs. Schon wenige Tage nach dem offiziellen Markteintritt liefen erste Projekte an, darunter Einsätze in Offshore-Windparks der Nordsee, aber auch Wartungsarbeiten für Windkraftanlagen an Land. Gleichzeitig nahmen wir das Jahr 2022 ins Visier und bereiteten vor, was uns jetzt zusätzliche Stärke verschafft.


    Um welche Vorbereitungen ging es da konkret?

    Tobias Wilming: Zum Beispiel um den Aufbau eines qualifizierten Teams von erfahreneren Servicetechnikern. XERVON Wind ist mit einer versierten Kernmannschaft gestartet, die wir im Laufe des letzten Jahres deutlich vergrößert haben. Zum Jahresende zählte unser Unternehmen 70 Mitarbeiter. Es hätten noch mehr sein können, aber unter räumlichen Aspekten waren wir zunächst klein aufgestellt und es fehlte der erforderliche Platz. Mittlerweile haben wir in Lingen einen neuen Standort gefunden, der uns nach dem Umzug zum Jahreswechsel 2021/22 die passenden Kapazitäten für weiteres Wachstum bietet.


    Gibt es ein Projekt, von dem Sie sagen würden: „Das war 2021 ein wesentlicher Meilenstein“?

    Maik Schlapmann: Ja, das gibt es. XERVON Wind hat es innerhalb von fünf Monaten geschafft, von zwei der größten Windkraftanlagen-Hersteller zertifiziert zu werden. Das ist für einen Newcomer eine Wahnsinnsleistung, vor allem in Anbetracht der extrem kurzen Zeitspanne. Normalerweise dauern Zertifizierungen erheblich länger, denn die Hersteller sehen sehr, sehr genau hin.

    Tobias Wilming: Die Anforderungen an eine Zertifizierung sind hoch und das zu leistende Pensum ist umfangreich. Es müssen entsprechende Qualifikationen der Mitarbeiter nachgewiesen werden, ein Qualitätsmanagement ist zu implementieren und vieles mehr. Dass wir dies so schnell geschafft haben, ist außerordentlich und ein Teamerfolg, auf den wir besonders stolz sein können.


    Stichwort Newcomer. Der Markt hat ja nicht auf XERVON Wind gewartet. Sie stehen im Wettbewerb, bauen noch auf und müssen sich zugleich bereits beweisen. Wie kann dies am besten gelingen?

    Maik Schlapmann: Pure Größe und bestehende Strukturen sind in unserem Markt nicht alles. Die Windenergiebranche ist weitverzweigt – große Windparks auf See gehören ebenso dazu wie kleine Bürgerwindparks an Land. Um in diesem Umfeld erfolgreich zu sein, braucht es vor allem Flexibilität. Man muss bereit und fähig sein, Partnerschaften mit Anlagenbetreibern jeder Größenordnung einzugehen und großen wie kleinen Kunden auf Augenhöhe zu begegnen.

    Tobias Wilming: Darüber hinaus zählen Zuverlässigkeit, ein enorm hoher Qualitätsanspruch an die eigenen Leistungen und ausgewiesene Innovationskraft bis hin zu Themen im Kontext von Industrie 4.0. Für exakt diese Eigenschaften steht XERVON Wind und diese Prämissen ebnen uns den Weg zum Markterfolg.


    Industrie 4.0 – das klingt nach Digitalisierung und industrieller Produktion. 

    Maik Schlapmann: Genau damit hat es zu tun. Die Wartungswelt verändert sich, auch in der Windenergie. Tools wie Digitalisierung, Automatisierung, Künstliche Intelligenz oder Datenmanagement gewinnen an Bedeutung. Hier wollen wir uns an die Spitze setzen. Prozesse optimieren, Effizienz vorantreiben, Chancen nutzen. Das ist nicht nur zeitgemäß, sondern auch eine Frage der Nachhaltigkeit. Ferngewartete Anlagen zum Beispiel bringen mehr grünen Strom und eine datengesteuerte Materialwirtschaft spart natürliche Ressourcen ein. Große Windkraftanlagen mit Leistungen von bis zu zehn Megawatt pro Turbine darf man nicht mehr als einfaches Windrad sehen. Bei diesen Anlagen handelt es sich um Kraftwerke, deren Anforderungen mit denen der industriellen Produktion absolut vergleichbar sind.


    Welche wichtigen Herausforderungen haben Sie aktuell auf dem Radar? 

    Tobias Wilming: Bezogen auf das Leistungsangebot von XERVON Wind sind wir gerade dabei, verstärkt auch in die Anlagenerrichtung hineinzugehen – zusätzlich zu Service und Wartung. Parallel bauen wir weiterhin unseren Mitarbeiterkreis aus und forcieren Kooperationen innerhalb der Unternehmensgruppe. Ziel ist es, Kompetenzen zu bündeln und voneinander zu profitieren, natürlich zum Vorteil unserer Kunden. Mit der REMONDIS-Schwester Rhenus Logistics, die Offshore-Windparks beliefert und Material oder Crews zu den Plattformen bringt, ist die Zusammenarbeit schon 2021 angelaufen und wird weiter vertieft.


    Die Weichen sind gestellt. Wie geht es im laufenden Jahr für XERVON Wind weiter? Was erwarten Sie im operativen Geschäft? 

    Maik Schlapmann: 2022 ist unser erstes komplettes Geschäftsjahr und XERVON Wind ist gut positioniert, um operativ durchzustarten. In den nächsten Monaten werden wir die Onshore-Wartung deutlich ausbauen. Zudem haben wir mehrere größere Offshore-Projekte in der Pipeline, bei denen unsere Technikerteams von einem Arbeitsschiff aus über längere Zeiträume vor Ort auf See sind. Jeder Einsatz wird XERVON Wind weiter im Markt voranbringen, denn der beste Beweis für Leistungsstärke sind Taten. In den Projekten können wir zeigen, was wir draufhaben, und Anlagenbetreibern beweisen: XERVON Wind ist der richtige Partner.


    Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg.

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